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Samstag, 23. März 2013

Ist die Krise der Missing Link zu Evolutionssprüngen?

Auf der Facebook Seite von The Rogalist entstand eine Diskussion, die bei meiner letzten Antwort nicht mehr in den Rahmen von Facebook-Kommentaren passte und inhaltlich so viel ausfüllt, dass es sich lohnt, einen Blogpost daraus zu machen :)

Zum Bild: "Määhvolution of Mankind" - Harmlos und folgsam wie Schafe?

Hier der besagte Beginn der Facebook Diskussion:


Bild: Referenz Dialog zur Mähvolution


Hier mein Kommentar:

Mähvolution - Erzieherische Maßnahme

Wie agiert die Politik? Realitätsfern oder eher mit einem Appetit auf frisches Wiesengras während mein Schäfer auf mich aufpasst? Sei‘s drum: Es ist gar nicht mal nur die Politik oder Wirtschaft "schuldig" an der Mähvolution. Sondern: Es gibt keine Zurückentwicklung weil Fehlrichtungen oder Sackgassen das Einzige sind, um Fortschritt zu ermöglichen weil sie der einzige (scheinbar) sichere Beweis dafür sind, was nicht funktioniert ^^
d.h. irgendwann wird’s in einem Desaster enden, und keiner will es wiederholen --> Lerneffekt --> Fortschritt ^^ ...
  

Schafe - Ihr Schäfer - Eine Idylle, oder?

Wenn du meinst, es sei schlimm, wenn Politik & Wirtschaft etwas vorleben, das von Schafen verehrt und von Border Collies angebellt wird, dann hältst du die Politik und Wirtschaft schon für eine elitäre Speerspitze, die im Fokus steht und deswegen häufig zum Vorbild erklärt wird und deswegen (scheinbar ^^) in der Pflicht steht im bester "Kant’scher Imperativ Tradition" zu handeln um moralisch gut und ökonomisch effizient zu erscheinen. Aber die Einstellung, die dahinter steht, ist das Gegenteil von der Aussage des bekannten Kant Zitats: „Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen.“. 

Denn dann haben wir schafgleiche Politiker und Wirtschaftsgrößen, die alles vorleben und denen die andere Schafsgruppe dann einfach folgt, weil Medien und andere Verblödungsinstrumente die menschliche Kritikfähigkeit abgestumpft haben. 

Ich sehe es da auch wie Kant mit seinem Zitat, indem er ja einen fehlenden Mut als Ursache dafür sieht, sich auf Andere und insbesondere deren Verstand zu verlassen. Und nicht etwa die Einschränkung oder Abwesenheit eines Intellekts.


Gute Kritik - Böse Kritik

Insofern kann man beklagen, dass diese Schafs-Menschen sich so dominiert vorkommen von dieser gesellschaftlichen Elite, dass sie es nicht einmal wagen eine kritische Andeutung zu machen, um dann vor allen dumm da zu stehen. (Passend dazu ein Beitrag von mir: Ein wenig Mystik) 

Nicht beklagen darf man aber, dass sich diese Elite falsch verhält und die Massen aus einer selbstverschuldeten Hirnverödung wegen Konsumsucht dieses Verhalten imitieren. Es gibt kein Naturgesetz, dass so etwas wie gesellschaftliche Vorbilds Funktionen existieren und dass Diese es wert wären, nachgeahmt zu werden. 


Reden ist Silber - Schweigen ist Gold

Wenn man falschen Vorbildern keine Beachtung schenkt, dann gibt es auch Nichts, was man „schaafsdoof“ nachmachen kann.

Und drei Mal dürft ihr raten, wie es diese Personen aus Wirtschaft und Politik immer schaffen, im Mittelpunkt zu stehen? Weil man über sie redet und vor allem auch, weil man sich über sie beschwert und sie damit schon mit einer Wichtigkeit adelt, die es eigentlich nicht gibt, nur um sich später genau über diese Wichtigkeit und den mit einhergehenden und (surprise!) menschlich fehlbaren Ausführungen von Pflichten zu beklagen.

Zusammenfassend ist die Ursache also in erster Linie, das selbstverständlich empfundene Rollenverständnis von (wichtigen) Personenkreisen aus Politik/Wirtschaft und dem (nur in der gleichgerichteten Masse wichtigen) Volk.


Das ist aber eine Interpretation, also was Subjektives und kein objektiver Tatbestand.

Also "Stop talking about it!"... Määh ^^




Quellen:



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