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Mittwoch, 30. Januar 2013

In tiefen Gewässern

Deepwater Horizon offshore drilling unit on fire
See page for author [Public domain], via Wikimedia Commons


Der Untergang der Deepwater Horizon vor knapp 3 Jahren hat mit seinem nach sich ziehenden Rechtsstreit nun endgültig den traurigen Höhepunkt erreicht!

Denn von einer Investition in die zerstörtet Natur ist keine Rede.

Im April 2010 explodierte die Bohrinsel des Ölkonzerns BP - 11 Menschen verloren dabei ihr Leben, der Golf von Mexiko wurde unsäglich mit Öl verpestet.

Nun das Urteil: BP muss Schadensersatz zahlen. An wen? Das Gros der Zahlungen geht an das US-Justizministerium und die Börsenaufsicht SEC.


Schadensersatz - ?


Von Schadensersatz für die geschädigte Natur - keine Spur. Millionen Tiere verenden im öl-verpesteten Meer, doch kein Wort zu Zahlungen zur Regenerierung des Ökosystems, Einrichtung von Nationalparks, etc.

Wann versteht der Mensch eigentlich, das er ohne die Natur auf unserer Erde ein Nichts ist?

Wann lernen die "hoch entwickelten" und "fortschrittlichen" Völker dieser Erde endlich die Natur zu respektieren und zu beschützen?

Denn ohne den Fisch im Meer, ohne die Bienen in der Luft fehlt es dem Menschen an jeder Überlebensgrundlage.

Der Mensch ist wohl primitivste und hochnäsigste, vielleicht auch einfältigste Lebensform, die es gibt. Sicher ist aber: er ist das grausamte Tier von allen!

Daniel



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